Tag 6 unseres monatlichen einwöchigen Zen-Winterretreats begrüßte uns mit klarer Luft und einer frischen Schneedecke. Die Sangha machte sich zur morgendlichen Gehmeditation auf den Weg; jeder Schritt versank lautlos im Pulverschnee und ließ die Grenze zwischen Praktizierenden und Landschaft verschwinden.
Im Zendo knisterte der Holzofen, Weihrauch mischte sich mit dem Duft von Kiefer und die Stille des Winters vertiefte jede Runde Zazen. Während die Flocken am Fenster vorbeizogen, erinnerte uns Vergänglichkeit – wie fallender Schnee – daran, dass sie zugleich sanft und unerbittlich ist.
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